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Stadtgespräch

(27.06.2015)

Wo dieses Logo zu sehen ist, wird Kindern in Notsituationen geholfen.

Ein Rettungsanker für Kinder in Bad Iburg
Kooperationsprojekt für Kinder in Not umgesetzt

Am 15. Juni stellten Vertreter aller am Projekt Beteiligten die Aktion Rettungsanker Bad Iburg vor. Kinder, die innerhalb des Stadtzentrums einen Notfall erleiden, können ab sofort Geschäfte oder Unternehmen, die das Rettungsanker-Logo haben, als Anlaufstationen für eine Hilfeleistung ansteuern.

Die Aktion Rettungsanker ist eine rundum gute Sache und ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt der Polizei, des Landkreises und der Stadt. Irene Wellmann, die das Familien-Service-Büro der Stadt Bad Iburg leitet, hat auch die Arbeitsgruppe zur Umsetzung des Projektes geleitet. Den Startschuss für die Aktion gaben jetzt bei einem Ortstermin in der Stadtbäckerei Grosse-Rechtien Für die Stadt Bad Iburg Bürgermeisterin Annette Niermann und Irene Wellmann, für die Polizei Wilfried Bury und Michael Bensmann, für den Landkreis Ines Kolmorgen vom Fachdienst Jugend und Stefanie Heilig Leiterin des Bildungsbüros südlicher Landkreis Osnabrück. Für das Bad Iburg Marketing (bim), das die Aktion finanziell unterstützt hat, nahm das Ehepaar Grosse-Rechtien an der Eröffnungsaktion teil, unterstützt von den Leiterinnen der Grundschulen Glane, Hagenberg und Ostenfelde, die ihre Schulsprecher/innen zum Ortstermin mitgebracht hatten.

An den unterschiedlichsten Orten in der Stadt, wie Geschäften, Büros und Praxen wird künftig per Fensteraufkleber und Flyer darauf aufmerksam gemacht: „Wir helfen Kindern in Notsituationen“. Es sind nicht immer die großen Notfälle, die ein Kind nach Hilfe suchen lassen. Bei kleineren Verletzungen hilft ein tröstendes Wort und ein Pflaster, bei Regen und Kälte wird ein schützender Unterstand gebraucht, ein Kind hat sich verlaufen, den Bus verpasst, wird von anderen bedrängt, bedroht oder verfolgt oder der Handy-Akku braucht dringend eine neue Stromladung. Für solche oder ähnliche Fälle werfen Bad Iburger Geschäftsleute, unterstützt durch den Stadtmarketingverein, künftig einen Rettungsanker für Kinder aus.

In den Bad Iburger Grundschulen und Kindergärten wird Wilfried Bury, Präventionsbeauftragter der Polizei, den Kindern zuvor die Bedeutung des Rettungsankers nahe bringen. Auch an die Eltern wird appelliert, ihre Kinder über diese Hilfemöglichkeit zu informieren. „Bad Iburg ist im Südkreis bereits die sechste Kommune, die sich an der Aktion Rettungsanker beteiligt“, berichtete Wilfried Bury. „Da kommen durch das Gymnasium auch Kinder aus anderen Städten hierher, die das Ankerlogo bereits kennen und damit vertraut sind.“

Alle Beteiligten begrüßten diese Aktion ausdrücklich, stimmten aber auch der Aussage von Bürgermeisterin Annette Niermann zu: „Ich hoffe, dass diese Aktion ganz viele Früchte trägt und wünsche mir dennoch, dass solche akuten Notsituationen bei Kindern nie eintreffen.“ Die anwesenden Schulsprecher/innen als Vertreter der eigentlich wichtigsten Zielgruppe, fanden die Aktion jedenfalls „ganz toll“ und würden sich freuen, wenn Irene Wellmann ihr Vorhaben umsetzen kann, allen Kindern das Ankerlogo in Form eines Radiergummis zukommen zu lassen: „Dann kann man den Rettungsanker immer sehen.“ Zumindest solange, bis er „wegradiert“ ist.


Auftakt für den „Rettungsanker“ mit Unterstützung des von Annette Niermann mitgebrachten „Bürohundes“ (v.l.n.r.): Das Ehepaar Grosse-Rechtien (Inhaber der Stadtbäckerei und Vertreter des bim), Irene Wellmann (Leiterin des Familien-Service-Büro), Wilfried Bury (Präventionsbeauftragter der Polizei), Bürgermeisterin Annette Niermann, Stefanie Heilig (Leiterin Bildungsbüro südlicher Landkreis Osnabrück), Kerstin Nieweg (Schulleiterin Grundsch. Glane), Sophie Seestern-Pauly (Schulleiterin Grundsch. Am Hagenberg), Ines Kolmorgen (Fachdienst Jugend Landkreis Osnabrück), Christel Berger (komm. Schulleiterin Grundsch. Ostenfelde) und Michael Bensmann (Polizei Bad Iburg). Eifrig unterstützt wurden die Schulleiterinnen von ihren jeweiligen Schulsprecher/innen.

Schullogo

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